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Die aktuellen Nachrichten vom Joomla!-Team

Portmann v/o NeptunSport-X

 

Bereits am Donnerstag startete der Sport-X mit seinen zwei Helfern Loki und Vollgas in Richtung Mythenregion. Die anderntags eintreffende und hungrige Meute wollte schliesslich verpflegt werden. Also nix wie los um den Schlüssel zu holen und dann ab an den Fuss des Mythen. Auf der Hütte angekommen gesellte sich  mit Massiv auch noch ein vierter hinzu, was einem abendfüllenden Jassvergnügen nicht abträglich war (die Gewinner lassen sich leider mangels stichhaltiger Beweise nicht mehr eruieren…). 

Der Freitag startete, wie der Donnerstag sich verabschiedete. Sonne satt und kein Wölkchen am Himmel. Also nix wie auf die Bretter und los zum Skilift. Schliesslich soll man für die Schlepperei vom Vortag ordentlich entlohnt werden. So konnte das Vorausdetachement einen wunderbaren Tag auf den Pisten geniessen. Die doch eher warmen Temperaturen und die strahlende Sonne machten es aber von Nöten, man will ja schliesslich den Gästen etwas bieten, all jene Pisten zu finden, welche am Nachmittag noch fahrbar waren. Dies gelang und so genoss man nach einem Mittagessen (zum Dessert wurde gejasst…) noch die schönen Pisten. Da auch das Aprésskilokal einer kurzen Erkundung bedurfte, es ist zwar das Selbe wie jedes Jahr, aber sicher ist ja bekanntlich sicher, zog es uns dann auch gleich in die Sonnenhütte, wo man bis zum Sonnenuntergang noch beisammen sass und, wer hätte es gedacht, jasste. Doch auch der schönste Skitag hat irgendwann ein Ende und da die restlichen Teilnehmer sich für ca. 1900 angekündigt hatten ging es auf den altbekannten Wege, verfolgt von einem Ratrac, zurück zur Hütte. Dort angekommen wartete auch schon unser Mann für die Videos, der mangels vorarbeit leider auf dem Trockenen sitzen musste. Also schnell die Hütte aufgeschlossen, den Getränkeraum geöffnet und Baars Bestes aus der Kiste geholt. Bis dann die restlichen Teilnehmer eintrafen wurde gekocht (WWNM-Maggronen) und geplaudert. Nachdem die Maggronen verspeist und der Hunger gestillt war, genoss man noch das gemütliche Beisammensein, bevor es dann zu Bette ging. Dieses Jahr etwas zeitig, da der Wetterbericht auch für Samstag nur gutes vorhersagte!

Am Sonntag trafen pünktlich zum Frühstück weitere Teilnehmer ein und so ging es nach der morgendlichen Stärkung auch sogleich in Richtung Piste. Schnee und besserem Weg sei dank war man Schnell bei den Liften und konnte die ersten Spuren in den Schnee ziehen, während sich der Rest entweder auf der Hütte nocha usruhte, oder aber mit den Schneeschuhen auf den Weg machte. Das Wetter und die Pisten waren grandios und so wurden die Pisten bis kurz vor fünf unsicher gemacht, bevor es dann ins Aprésski ging, wo sich auch noch Kilt zu uns gesellte. Als es langsam dunkel und kühl wurde traten wir den Rückweg an, um auf der Hütte auch den letzten im Bunde zu begrüssen und die Öfen anzuschmeissen. Schliesslich wollte man ja den Käse für das Fondue noch schmelzen. Nach kurzer Rührzeit, in diesem Jahr ohne zu Bruch gehendes Caquelon, wurde auch das Fondue von den Anwesenden seiner Bestimmung zugeführt und restlos verputzt. Der Abend ging dann fröhlich und lustig vorüber, wozu zwei Würfel, ein Brett und "Güsel on the road" das ihrige dazu beigetragen haben dürften. Bis in die frühen Morgenstunden wurde noch gequaselt und gelacht, bevor auch der letzte müde und zufrieden ins Bett fiel.

Sonntags war, wen wundert es, erstmals Ausschlafen angesagt. Von der Sonne geweckt ging es wiederum ans Frühstück, welches aber für heute einmal draussen statt fand um das schöne Wetter und das noch schönere Panorama der Zentralschweizer Alpen geniessen zu können. Wie immer folgt jedoch nach dem gemütlichen Teil das Müssige in Form des Hüttenputzes. Dieser ging dank tatkräftiger Mithilfe aller flott von der Hand, so dass zeitig der Rückweg angetreten werden konnte.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern bedanken, welche das ihre zum Gelingen der Ausgabe 2019 beigetragen haben. Das Datum für das nächste Skiweekend steht bereits. Es wird vom 14.-16. Februar 2020 stattfinden. Also schnell das Datum in der Agenda eintragen und das Skiweekend 2020 ebenso unvergesslich werden lassen, wie das Skiweekend 2019!

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Kälin v/o Nero

Jeweils am zweiten Samstag im Januar treffen sich die Couleuriker der alten Reform (Berchtoldia, Fryburgia, Froburger, Welfen und Neu-Welfen) zur Innung. Dieses Jahr zum ersten Mal seit 1980 nicht in der Wirtschaft zum Schützenhaus auf der Allmend, sondern im historischen Rütlisaal beim Jodlerwirt in Luzern. An der «Landsgemeinde der Innerschweizer Reformstudenten», wie Adolf A. Steiner v/o Mops sel. einst die Innung bezeichnete, wird nicht gejodelt, dafür aber eifrig pokuliert und gesungen. Man kann die Innung heute auch als «Neujahrsempfang» nach couleurstudentischen Riten bezeichnen. Im Schützenhaus wurde der Anlass auf der Willkommtafel jeweils gar als «Bierparty» angeschrieben. Ganz unrecht hatte der anonyme Schreiberling nicht.  Aber es geht trotzdem etwas lockerer zu, als an den vom Trinkkomment beherrschten Anlässen.

Eingeladen hat auch dieses Jahr der Obmann Dominik Feusi v/o Caritas (Berchtoldia) und stellte die Innung 2019 unter das Motto «Im Himmel gibt’s kein Bier, drum trinken wir es hier». Er beherrschte während rund zwei Stunden die Szene und wurde dabei assistiert von der Rabenmutter Esther Krummenacher v/o Tilly (Berchtoldia). Die gut hundert Aktiven und Altherren kamen wiederum in den Genuss eines witzigen bis satirischen Jahresrückblicks von Obmann Caritas. Etliche Mächtigen dieser Welt, aber auch die Regenten unseres eigenen Landes nahm er mit träfen Sprüchen auf die Schippe.

Der präsidiale Jahresrapport ist jeweils der Höhepunkt der Innung. Es folgten dann wie immer die Ehrung der Verstorbenen und die Mitteilungen der Aktivitas aus den fünf Sektionen. Bevor der offizielle Teil zu Ende ging, war noch die Wahl des Obmanns der nächsten Innung zu erledigen. Wer einmal als Obmann auf den Schild gehoben wurde, hat es sehr schwer, wieder hinabzusteigen. Obwohl der Anfang der Innung nebulös ist, darf heute von einer über 80-jährigen Tradition ausgegangen werden. Und während dieser Zeit haben bloss vier Obmänner ihres Amtes gewaltet. Kandidaten für eine Kampfwahl haben keine Chance, sich durchzusetzen. Das durfte der Schreibende selbst einige Male erleben. «Wahlintrigant» Anton F. Steffen v/o Quasi (Welfen) hat es auch diesmal in Versform raffiniert zum Ausdruck gebracht: der neue Obmann ist der alte! So wird man vermutlich eine Weile warten müssen, bis ein neuer Obmann oder gar eine Obmännin die Innung dirigiert. Die nächste Innung vom 11. Januar 2020 jedenfalls ist dazu noch nicht reif.

Weitere Impressionen findest du hier.

Stephanie Radtke v/o ErisFK

Wir schreiben Samstag den 14. Juli 2018. Es ist ein wunderschöner Sommertag und die Leute strömen nur so nach Thun, um den Nachmitttag auf der schönen Aare zu verbringen. Es täuscht, die halbe Stunde Zugfahrt werden wir noch 4 Stunden auf der Aare zurück böötlen. Es ist fast ein Muss für jeden Berner mindestens einmal im Sommer die Aare herunterzufahren. So machten wir es der Masse gleich und fuhren nach Thun.

Zwei Ikeasäcke mit zwei Böötli und einem Schwimmreifen stehen bereit. Insgesamt sind wir zu 8. Schnell wird kontrolliert, ob auch wirklich genug Getränke und Grillwaren vorhanden sind. Die Plagerei mit der Aufblaserei haben wir schnell hinter uns. Zum Glück hat einer eine gute Pumpe mit dabei. Anstehen am einfachen Einstieg wollen wir nicht, darum suchen wir uns einen anderen Weg in die Aare. Platsch! Und die Fahrt geht los!

Die Sonne brennt, aus den wasserfesten Musikböxli spielt Musik, die Aare ist angenehm kühl, WAS WILL MAN MEHR! Wir geniessen einfach die Fahrt. 

Nach zwei Stunden fangen unsere Mägen an zu knurren. Zum Glück kommt eine schöne Sandbank gleich um die Ecke. Wir hiefen unsere Gummibötli aus dem Wasser und versuchen uns an den Einweg-Grills. So talentiert scheinen wir aber nicht zu sein. Eine nette Familie mit tollem Grillfeuer gibt uns Asyl und das Schlemmen kann beginnen.

Weiter geht’s mit der Aarefahrt. So kann das Leben immer sein! 

Sechs Stunden nach unserer Abfahrt in Thun kommen wir beim Marzili an. Leider ist unsere Reise nun schon zu Ende. Nur zu gern wären wir bei diesem Wetter weitergefahren! Es wird aber auf jeden Fall nicht das letzte Mal gewesen sein.

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