3. Update zum Coronavirus vom 09.04.2020

Da die Massnahmen des Bundes bis zum 26.04.2020 weitergeführt werden, sind wir gezwungen auch die Anlässe vom 22. und 24. April abzusagen. Bleibt also weiter zu Hause und nutzt die virtuellen Möglichkeiten, um Freunde von nah und fern zu treffen.

Daher haben auch wir unseren Stammbetrieb virtualisiert. Die Informationen hierzu findet ihr jeweils im Semesterprogramm. Wir freuen uns über jeden Gast, der sich in unsere virtuelle Stammrunde einkneipt!

Denkt weiterhin an die Massnahmen, bleibt zu Hause und verlasst euer zu Hause nur falls unbedingt nötig.

#staythefuckhome #fightsarscov2 #fightcovid19 #seeyouonline

2. Update zum Coronavirus vom 16.03.2020

Nach der bundesrätlichen Medienkonferenz und der Ausrufung der ausserordentlichen Lage stellen wir den Stamm & Kneip Betrieb bis und mit 19. April 2020 ein.


Schaut zu euch und euren Liebsten und haltet euch an die vom Bundesrat erlassenen Massnahmen!

Absage Berchtoler-Souper

Aufgrund der spärlichen Anmeldungen für unser traditionelles Berchtolder-Souper vom 18.03.2020 müssen wir dieses leider absagen, bzw. verschieben. Sollten wir ein Ausweichdatum finden, wird dies schnellstmöglich bekannt gegeben. 

Alle anderen Anlässe werden vorerst wie geplant durchgeführt. 

Rekonstitution Frühlingssemester 2020

Am AC/BC vom vergangenen Montag haben wir das Komitee für das Frühlingssemester 2020 gewählt. Es sind dies von links nach rechts:

Hendrickx v/o Lyka, Consenior
Bellwald v/o Silva, Senior
Kuhn v/o Miyamoto, Aktuar
Kull v/o Ibis, FM

Das neue Komitee bedankt sich beim Komitee des Herbstsemesters 2019 für die geleistete Arbeit und freut sich, im kommenden Semester die Geschicke der Verbindung lenken und hoffentlich zahlreiche Gäste an unseren Anlässen begrüssen zu dürfen.

Während den Semesterferien wird Bellwald v/o Silva als FK der Verbindung vorstehen.

Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Der Fähe wildes Treiben

Am Stamm vom 27. November war die Fähe richtig aktiv. Gleich fünf Spefuxen legten ihr Interimsvulgo ab und bekamen vor dem Hauptgebäude der Universität Bern ihr Vulgo verpasst. Die Kälte forderte zwar einiges an Durchhaltevermögen, doch war uns Petrus hold und es blieb bis zum Ende trocken.

Die neuen Fuxen nennen sich ab sofort:
Zimmerli v/o Prisma
de Vries v/o Dublin
Bachmann v/o Zitat
Burgener v/o Elea
Egli v/o Éponine

Wir wünschen den frisch gebackenen Fuxen viele tolle Stunden im Kreise der Berchtolderfamilie!

Vivat, crescat, floreat, Berchtoldia!

Zum 1. August auf den Piz Medel

Vom 31. Juli bis 2. August ging es für die AV Berchtoldia wieder hoch hinaus! Ziel in diesem Jahr war der auf 3’210 M.ü.M. gelegene Piz Medel an der Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Tessin.

Bereits am 30. Juli traf sich der Sport-X mit Amfortas und Massiv im Hotel Alpsu in Disentis um die Anreise am kommenden Tag etwas zu verkürzen. Doch leider gab es bereits beim Wiedersehen eine Hiobsbotschaft. Amfortas hatte sich kurz vorher den Zehen gebrochen und konnte daher nicht an der Tour teilnehmen. Dennoch wollte er sich den Vorabend nicht entgehen lassen und nahm trotzdem den Weg nach Disentis auf sich. So verbrachten die drei einen gemütlichen Abend bei Capuns und der ein oder anderen Blume, bevor es dann in Richtung Bett ging.

Am Mittwoch war es dann so weit. Nach einem kurzen Einkauf im lokalen Volg und Sportgeschäft trafen sich alle Teilnehmer im Restaurant Vallatscha in Curaglia. Im Konvoi ging es dann die ersten Meter zum Hüttenparkplatz, bevor die illustre Truppe den Weg zur Hütte auf sich nahm. Gleich zu Beginn ging es noch über die Überresten einer Lawine des vergangenen Winters und dann im Nebel immer weiter in Richtung Medelserhütte. Auf der Hütte angekommen wurden die Zimmer bezogen und man traf sich bei Kuchen, Kaiserschmarrn und Hüttenkafi am Tisch im Essraum, bevor es dann hiess sich am Abendessen gütlich zu tun. Beim gemütlichen Beisammensein wurde viel gelacht und es blieb kein Auge trocken. Auch der anwesende Scheissfux kam nicht um seine Pflichten herum und ist nun wohl der höchste Scheissfux in der Geschichte der Berchtoldia. Da kann der Biervater wahrlich stolz sein!

Im Gegensatz zu füheren Jahren mussten die Teilnehmer dieses Jahr eher spät aus den Federn. Um 07:00 Uhr Frühstück, anschliessend das Nötigste noch Packen und um 08:00 Uhr ging es los in Richtung Piz Medel. Nachdem das Wetter am Vortag für den Hüttenaufstieg eher dürftig war, klarte es während des Aufstiegs langsam auf. Die Hoffnung auf eine grandiose Fernsicht stieg immer mehr und liess den teilweise noch immer festhängenden Nebel vergessen. Leider meinte es Petrus jedoch nicht derart gut und der Gipfelgrat war noch leicht wolkenverhangen. Nichtsdestotrotz erreichten wir den Gipfel und dank des Windes konnte man den ein oder anderen Blick auf nahe und weite Ziele erhaschen. Auch einige der Ziele aus den letzten Jahren waren dabei sichtbar. Nach einer kurzen Pause auf dem Gipfel ging es dann weiter in den Abstieg und zum Schluss kam die Sonne hervor und belohnte uns ab Verlassen des Gletschers bis zum späten Abend mit herrlichem Sonnenschein. Zurück auf der Hütte konnten wir so draussen auf den erreichten Gipfel anstossen und über die nächsten Gipfelziele philosophieren.

Da unser Gipfeltag gleichzeitig auch der 1. August war und wir noch einen Abend auf der Hütte blieben, kamen wir in „Genuss“ einer Pianobegleitung, welche jedoch zumindest bei uns nicht gerade gut ankam… Nichtsdestotrotz genossen wir ein leckeres Buffet mit verschiedenen regionalen Spezialitäten und zum Nachtisch zeigte sich gar noch eine Steingeiss mit ihren Jungen in unmittelbarer Nähe zur Hütte. Diese Tiere und ihre Kletterfähigkeiten sind imposant und so mancher Bergsteiger und Kletterer würde sich wohl gerne ebenso grazil in den Felswänden der Bergwelt bewegen. Den Rest des Abends sassen wir dann wieder gemütlich beisammen und liessen das Erlebte nochmal Revue passieren. Nach einem fröhlichen Abend ging es dann aber gleichwohl bei Zeiten zu Bett, schliesslich stand am kommenden Tag noch der Hüttenabstieg auf dem Programm.

Der 2. August startete dann wie der 1. August aufgehört hatte mit bestem Wetter. Die Sonne lachte und so wurde der Abstieg nochmals zu einem wunderbaren Erlebnis in der Schweizer Bergwelt. Murmeltiere säumten den Weg und die imposante Landschaft lies die Strapazen des Abstiegs beim ein oder anderen vergessen. Bei den Autos angekommen wurde dann das Bergmaterial im Kofferraum verstaut und wer leichteres Schuhwerk dabei hatte, gönnte seinen Füssen etwas mehr Freiraum. Und just als wir in die Autos eingestiegen waren, begann es auch schon zu tröpfeln. Also flux ins Auto und wieder zum Restaurant, wo dann noch gemeinsam zu Mittag gegessen wurde.

An dieser Stelle möchte ich mich als Sport-X bei allen Teilnehmern bedanken. Es war wieder eine wunderbare Tour! Es würde mich freuen, wenn ich euch nächstes Jahr bei unserer Hochtour vom 31.07.-02.08.2020 auf das Rheinwaldhorn wieder begrüssen dürfte.

Weitere Impressionen findest du unter Fotos.

Auf’s Glatteis geführt

17 Unentwegte folgten meinem Aufruf und fanden sich pünktlich vor der Curlinghalle Bern ein, um sich am Spiel mit Stein und Besen zu versuchen. Bevor es allerdings auf’s Glatteis ging, stand noch die obligatorische Schuhkontrolle an. Schliesslich wollen wir in der Curlinghalle ja nicht all zu viel Dreck rumliegen haben.

Nach einer kurzen Einführung durch Susanne, Tina und mich führten wir die Teilnehmer auch gleich auf’s Glatteis. Dabei stellte sich schnell raus, dass Eis zwar ohnehin schon rutschig ist, aber mit dem richtigen Hilfsmittel in Form von Teflonflächen (Slider genannt) noch einiges rutschiger werden kann. Nachdem sich dann alle ein wenig daran gewöhnen konnten wurden auch schon die ersten Steine gespielt. Schliesslich standen später noch kleine Matches an.  Dabei brachten wir den Teilnehmern auch den Spirit of Curling näher. Dieser besagt unter anderem, dass der Gewinner dem Verlierer ein Apéro bezahlt. Das spornte selbstverständlich zu Höchstleistungen an!

Die Spiele waren amüsant und spannend und auch das ein oder andere Talent liess sich ausmachen. Alle Teilnehmer hatten sichtlich Spass und es ist zu hoffen, dass der ein oder andere sich evtl. kommende Saison etwas mehr auf’s Glatteis wagt!

Ich möchte an dieser Stelle allen für die Teilnahme danken. Es hat auch mir Spass gemacht, euch in das Spiel mit Stein und Besen einzuführen.

Einige Impressionen finden sich hier.

Winter. Sonne. Sonnenschein.

Bereits am Donnerstag startete der Sport-X mit seinen zwei Helfern Loki und Vollgas in Richtung Mythenregion. Die anderntags eintreffende und hungrige Meute wollte schliesslich verpflegt werden. Also nix wie los um den Schlüssel zu holen und dann ab an den Fuss des Mythen. Auf der Hütte angekommen gesellte sich  mit Massiv auch noch ein vierter hinzu, was einem abendfüllenden Jassvergnügen nicht abträglich war (die Gewinner lassen sich leider mangels stichhaltiger Beweise nicht mehr eruieren…). 

Der Freitag startete, wie der Donnerstag sich verabschiedete. Sonne satt und kein Wölkchen am Himmel. Also nix wie auf die Bretter und los zum Skilift. Schliesslich soll man für die Schlepperei vom Vortag ordentlich entlohnt werden. So konnte das Vorausdetachement einen wunderbaren Tag auf den Pisten geniessen. Die doch eher warmen Temperaturen und die strahlende Sonne machten es aber von Nöten, man will ja schliesslich den Gästen etwas bieten, all jene Pisten zu finden, welche am Nachmittag noch fahrbar waren. Dies gelang und so genoss man nach einem Mittagessen (zum Dessert wurde gejasst…) noch die schönen Pisten. Da auch das Aprésskilokal einer kurzen Erkundung bedurfte, es ist zwar das Selbe wie jedes Jahr, aber sicher ist ja bekanntlich sicher, zog es uns dann auch gleich in die Sonnenhütte, wo man bis zum Sonnenuntergang noch beisammen sass und, wer hätte es gedacht, jasste. Doch auch der schönste Skitag hat irgendwann ein Ende und da die restlichen Teilnehmer sich für ca. 1900 angekündigt hatten ging es auf den altbekannten Wege, verfolgt von einem Ratrac, zurück zur Hütte. Dort angekommen wartete auch schon unser Mann für die Videos, der mangels vorarbeit leider auf dem Trockenen sitzen musste. Also schnell die Hütte aufgeschlossen, den Getränkeraum geöffnet und Baars Bestes aus der Kiste geholt. Bis dann die restlichen Teilnehmer eintrafen wurde gekocht (WWNM-Maggronen) und geplaudert. Nachdem die Maggronen verspeist und der Hunger gestillt war, genoss man noch das gemütliche Beisammensein, bevor es dann zu Bette ging. Dieses Jahr etwas zeitig, da der Wetterbericht auch für Samstag nur gutes vorhersagte!

Am Samstag trafen pünktlich zum Frühstück weitere Teilnehmer ein und so ging es nach der morgendlichen Stärkung auch sogleich in Richtung Piste. Schnee und besserem Weg sei dank war man schnell bei den Liften und konnte die ersten Spuren in den Schnee ziehen, während sich der Rest entweder auf der Hütte noch ausruhte, oder aber mit den Schneeschuhen auf den Weg machte. Das Wetter und die Pisten waren grandios und so wurden die Pisten bis kurz vor fünf unsicher gemacht, bevor es dann ins Aprésski ging, wo sich auch noch Kilt zu uns gesellte. Als es langsam dunkel und kühl wurde traten wir den Rückweg an, um auf der Hütte auch den letzten im Bunde zu begrüssen und die Öfen anzuschmeissen. Schliesslich wollte man ja den Käse für das Fondue noch schmelzen. Nach kurzer Rührzeit, in diesem Jahr ohne zu Bruch gehendes Caquelon, wurde auch das Fondue von den Anwesenden seiner Bestimmung zugeführt und restlos verputzt. Der Abend ging dann fröhlich und lustig vorüber, wozu zwei Würfel, ein Brett und „Güsel on the road“ das ihrige dazu beigetragen haben dürften. Bis in die frühen Morgenstunden wurde noch gequaselt und gelacht, bevor auch der letzte müde und zufrieden ins Bett fiel.

Sonntags war, wen wundert es, erstmal Ausschlafen angesagt. Von der Sonne geweckt ging es wiederum ans Frühstück, welches aber für heute einmal draussen statt fand um das schöne Wetter und das noch schönere Panorama der Zentralschweizer Alpen geniessen zu können. Wie immer folgt jedoch nach dem gemütlichen Teil das Müssige in Form des Hüttenputzes. Dieser ging dank tatkräftiger Mithilfe aller flott von der Hand, so dass zeitig der Rückweg angetreten werden konnte.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern bedanken, welche das ihre zum Gelingen der Ausgabe 2019 beigetragen haben. Das Datum für das nächste Skiweekend steht bereits. Es wird vom 21.-23. Februar 2020 stattfinden. Also schnell das Datum in der Agenda eintragen und das Skiweekend 2020 ebenso unvergesslich werden lassen, wie das Skiweekend 2019!

Die Rotbemützten besetzten Luzerner Rütlisaal

Jeweils am zweiten Samstag im Januar treffen sich die Couleuriker der alten Reform (Berchtoldia, Fryburgia, Froburger, Welfen und Neu-Welfen) zur Innung. Dieses Jahr zum ersten Mal seit 1980 nicht in der Wirtschaft zum Schützenhaus auf der Allmend, sondern im historischen Rütlisaal beim Jodlerwirt in Luzern. An der «Landsgemeinde der Innerschweizer Reformstudenten», wie Adolf A. Steiner v/o Mops sel. einst die Innung bezeichnete, wird nicht gejodelt, dafür aber eifrig pokuliert und gesungen. Man kann die Innung heute auch als «Neujahrsempfang» nach couleurstudentischen Riten bezeichnen. Im Schützenhaus wurde der Anlass auf der Willkommtafel jeweils gar als «Bierparty» angeschrieben. Ganz unrecht hatte der anonyme Schreiberling nicht.  Aber es geht trotzdem etwas lockerer zu, als an den vom Trinkkomment beherrschten Anlässen.

Eingeladen hat auch dieses Jahr der Obmann Dominik Feusi v/o Caritas (Berchtoldia) und stellte die Innung 2019 unter das Motto «Im Himmel gibt’s kein Bier, drum trinken wir es hier». Er beherrschte während rund zwei Stunden die Szene und wurde dabei assistiert von der Rabenmutter Esther Krummenacher v/o Tilly (Berchtoldia). Die gut hundert Aktiven und Altherren kamen wiederum in den Genuss eines witzigen bis satirischen Jahresrückblicks von Obmann Caritas. Etliche Mächtigen dieser Welt, aber auch die Regenten unseres eigenen Landes nahm er mit träfen Sprüchen auf die Schippe.

Der präsidiale Jahresrapport ist jeweils der Höhepunkt der Innung. Es folgten dann wie immer die Ehrung der Verstorbenen und die Mitteilungen der Aktivitas aus den fünf Sektionen. Bevor der offizielle Teil zu Ende ging, war noch die Wahl des Obmanns der nächsten Innung zu erledigen. Wer einmal als Obmann auf den Schild gehoben wurde, hat es sehr schwer, wieder hinabzusteigen. Obwohl der Anfang der Innung nebulös ist, darf heute von einer über 80-jährigen Tradition ausgegangen werden. Und während dieser Zeit haben bloss vier Obmänner ihres Amtes gewaltet. Kandidaten für eine Kampfwahl haben keine Chance, sich durchzusetzen. Das durfte der Schreibende selbst einige Male erleben. «Wahlintrigant» Anton F. Steffen v/o Quasi (Welfen) hat es auch diesmal in Versform raffiniert zum Ausdruck gebracht: der neue Obmann ist der alte! So wird man vermutlich eine Weile warten müssen, bis ein neuer Obmann oder gar eine Obmännin die Innung dirigiert. Die nächste Innung vom 11. Januar 2020 jedenfalls ist dazu noch nicht reif.